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Chronik

Geschichtlicher Überblick zum Verein Evangelischer Frauenbund Zürich

2015Neue Vorstandsstruktur: Vorstandsmitglieder nicht wie bisher zuständig für bestimmte Verwaltungsbereiche und Ressorts - neu als Gesamtgremium verantwortlich für die strategische Leitung; Pflichten und Befugnisse Präsidium, Vizepräsidium und Finanzen unverändert gemäss Statuten
2014Strategieprozess abgeschlossen; drei Projekte in Arbeit
1. Projekt: Weiterentwicklung Beratungsstellen und Treffpunkte (ev. Zusammenlegung zu "Frauenzentrum"), Reduktion Treffpunkt-Programm wegen zu hohen Kosten, Sozialberatung Zürich und Winterthur wie bis anhin
2. Projekt: Moderater Ausbau Heim (Angebotserweiterung erst in Zusammenhang mit Realisierung Neubauprojekt)
3. Projekt: Moderater Ausbau Kita /ev. flexible Betreuung für kurzfristige Buchungen, im Zuge von Neubauprojekt)
Überprüfung Vereinsname unter Beibehaltung efz-Kürzel
Neue Funktion Geschäftsführerin: Operative Leitung aller Bereiche und Ressorts (Vorgesetzte auch von Kinderhaus-Leiterinnen) und Vorsitz Geschäftsleitung (zusammen mit Leiterinnen Kinderheim und Kindertagesstätte)
2013Strategieprozess mit Vorstand und Kader: Analyse Organisationsstruktur, Finanzen, Angebote aufgrund steigender Ansprüche bei gesetzlichen Vorgaben (Qualitätsmanagement) und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Herausforderungen wie Neubau Kinderhaus oder Renovation Brahmshof stehen gegenüber: Rückgang kirchliche Beiträge und Änderungen kantonale Subventionen. Überprüfung Sparpotential und Angebote unumgänglich soll efz für die Zukunft gerüstet sein
Workshop zu Chancen und Risiken ohne Anzeichen von erheblichen Risiken; jährliche Überprüfung (IKS)
Neue Infomationsgefässe: statt wie bisher "attrAktiv" und "Pilgi-Zytig" neu Rundbrief (ein- bis zweimal jährlich) für efz-Mitglieder, Gönner sowie Interessierte und Infobrief für die efz-Mitarbeitenden (zwei- bis dreimal jährlich)
2012125-Jahr-Jubiläum und Herausgabe einer Festschrift «Auf den Spuren beherzter Frauen»
Jubiläumsfest: Samstag, 10.11.12 im Brahmshof nach dem Motto «Der efz ist immer eine Nasenlänge oder eben einen Tag voraus…»: Vormittag offizielle Feier mit Gästen aus Politik, Behörde, Kirche, Frauenorganisationen, Stiftungen sowie Vereins- und Vorstandsmitglieder; Nachmittag offenes Fest für efz-Mitarbeitende, Brahmshof-Bewohner- und Nachbarschaft sowie alle Interessierte
2011Neuer Verwaltungsbereich Personal
Umfrage bei den efz-Mitarbeitenden: hohe Zufriedenheit
Einführung eines neuen einheitlichen Lohnsystems für alle efz-Mitarbeitenden gemäss kantonalem Lohnsystem
Umstrukturierungsprozess im Kinderhaus Pilgerbrunnen: Kinderheim und Kindertagesstätte wie bisher unter einem Dach, aber als selbständige und gleichwertige Einheiten
Jubiläumsfest «20 Jahre Brahmshof»
2010Studie von Architekturbüro zu Sanierung, Aufstockung oder Neubau des Kinderheims Pilgerbrunnen angesichts anstehender Verschärfung amtlicher Sicherheitsvorschriften
Abschluss der Organisationsentwicklung im Kinderhaus Pilgerbrunnen
2009Umstrukturierungsmassnahmen und neues Konzept für die Beratungsstellen zur Kosteneinsparung unter Vermeidung von Qualitätseinbussen beim Angebot
Anzeigetafeln zur besseren Orientierung der Besucherschaft und Schaukästen zum besseren Informationsaustausch
2008Einführung von internem Kontrollsystem IKS und neuen Revisionsregelungen aufgrund neuer OR-Bestimmungen
Festlegung einer neuen maximalen Amtsdauer von zwölf Jahren für Vorstandsmitglieder
Abschluss der umfangreichen Sanierungsarbeiten der Laubengänge und der Aussenbalkone im Brahmshof
Wegen grosser Nachfrage nach Lehrstellen in der Kindertagesstätte – nach Einführung der vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie anerkannten Berufsausbildung Fachfrau für Kinderbetreuung – Schaffung neuer Ausbildungsplätze
2007Erster Jahresabschluss nach Swiss GAAP FER (Fachempfehlungen zur Rechnungslegung) für ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (True and Fair View) und Vorstandsbeschluss für ein Finanzierungskonzept (Budgetplanungsprozess, Investitionsrechnung, Kostenmanagement und Fundraising-Konzept)
Aufschaltung der neuen Website an der Jahresversammlung mit positivem Echo
Erlebnisgarten im Brahmshof erstmals in Blüte
2006Auflösung des Vereins Evangelische Frauenhilfe Winterthur an der Mitgliederversammlung und «freundliche Übernahme» der Sozialberatungsstelle in Winterthur durch den Evangelischen Frauenbund Zürich: efz deckt erstmals den gesamten Kanton Zürich ab, Aufnahme der Beratungstätigkeit in Winterthur durch efz-Mitarbeiterin
Neuausrichtung der Ausbildung zur Kleinerzieherin durch das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie und Neuorientierung mit Folgen für das Kinderheim: Nicht mehr Ausbildung im Heim, sondern externe berufliche Bildung im Sozialbereich mit Bildungsgang zur Sozialpädagogin
Schaffung zusätzlicher und dringend notwendiger Säuglingsplätze in der Kindertagesstätte
Beginn der Organisationsentwicklung im Kinderhaus Pilgerbrunnen
Briefpapier, Flyers und Broschüren mit neuem einheitlichen Erscheinungsbild (Corporate Design)
2005Konzentrierung der bisherigen efz-Angebotspalette auf vier Ressorts mit neuen Bezeichnungen: Beratungsstellen für Frauen, Kinderhaus Pilgerbrunnen, Treffpunkte für Frauen, Siedlung Brahmshof; Schaffung von vier Verwaltungsbereichen: Präsidium, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit, Liegenschaften (Brahmshof und Pilgerbrunnen)
Überarbeitung des efz-Erscheinungsbildes (Gesamtkonzept für ein Corporate Design): Neues Logo «Evangelischer Frauenbund Zürich efz Ein kantonaler Verein»; Jahresbericht und erste Broschüre im neuen Look an der Jahresversammlung
Vorstellung des Brahmshof an den 6. Coburger Wohnbautagen der Fachhochschule Coburg (Deutschland) zum Thema «Wohnen für alle Lebensphasen»
Erneuerung des Daches als erste grössere Sanierung im Brahmshof
2004Eröffnung «Brahmshof Restaurant und Catering» am 28. April mit der Stadt Zürich als neuer Mieterin: zur Führung eines Betriebes im Rahmen ihrer Angebote des Geschäftsbereiches Arbeitsintegration zur beruflichen und sozialen Integration (vormalig EAM Ergänzender Arbeitsmarkt), Beschäftigung für rund 30 Frauen und Männer
Umzug Büro Brahmshof und Liegenschaftenverwaltung in die Geschäftsstelle: Sämtliche efz-Arbeitsräume unter einem Dach
Wiedereinführung von Gross- und Kleinschreibung: «Evangelischer Frauenbund Zürich efz» und Beschluss für ein neues zeitgemässes Erscheinungsbild für den ganzen Verein (Druckerzeugnisse, Website und Gebäudebeschriftung)
2003Erfolgreiche Verhandlungen mit der Stadt Zürich (Sozialdepartement) für einen Grossumbau des ehemaligen Bistro-Kafi Brahmshof zur Führung eines Gastrobetriebes mit Catering
Referat über den Evangelischen Frauenbund Zürich am 100-Jahr-Jubiläum des Deutschen Evangelischen Frauenbundes (Ortsverband Ulm)
Überarbeitung des efz-Leitbildes
2002Nach Renovation der Küche im Kinderhaus Pilgerbrunnen und Sanierung von Keller und Erdgeschoss im Westflügel: Einweihung am 4. Oktober mit einer fröhlichen Feier – in Anwesenheit von Kindern, Eltern, Mitarbeitenden, Kantonsvertreterinnen und -vertretern, Gönnerinnen und Gönnern
Schliessung des Bistro-Kafi Brahmshof nach 11 Jahren nicht erfülltem Leistungsauftrag und roten Zahlen
Zwei Pilotprojekte im Kinderhaus Pilgerbrunnen: Notfallplätze für drei Kinder in der Krippe und niedrigschwellige Beratung für Angehörige, deren Kinder in Tagesheim und Krippe betreut werden
Veröffentlichung von Broschüre «Visionen unter Dach und Fach», Geschichten und Bilder aus dem Kinderhaus Pilgerbrunnen (Verfasserin: Ursula Eggenberger, efz-Kommunikationsbeauftragte)
200110-Jahr-Jubiläum der Überbauung Brahmshof mit einem Fest des Bewohner/innen-Vereins
Schaffung einer Teilzeitstelle für Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit
Einführung von Monatscontrolling fliessender Liquiditätsplanung zur Unterstützung des Rechnungswesens
2000Verabschiedung neuer Statuten an der Jahresversammlung nach Abschluss eines langen Organisationsentwicklungsprozesses und einer Analyse zur Markttauglichkeit des Vereins bzw. der «Firma efz»
Erste Jahresversammlung gemeinsam mit dem Katholischen Frauenbund Zürich unter dem Titel «Wenn Frauen Bande knüpfen – Netzwerk Frauenbund»
Neue Schreibweise des Namens: «efz – evangelischer frauenbund zürich» und Start ins Internet-Zeitalter: www.vefz.ch
«Stapellauf» zur Einweihung Kinderhaus Pilgerbrunnen am 1. September: Aufbruch von Krippe, Tagesheim und Kinderheim Pilgerbrunnen in Richtung «Kinderhaus Pilgerbrunnen», neues Finanzierungsmodell der Stadt Zürich
Zum Jahr der Freiwilligen («Ehrenamt – Freiwilligkeit») Herausgabe der Broschüre «Weder Profis noch Profit» am 1. Oktober: kleiner Leitfaden für Profis im Ehrenamt (Verfasserin: Ursula Eggenberger-Hammel, efz-Vorstandspräsidentin)
1998Standortbestimmung mit Überlegungen zu Zewo und New Public Management, zu Social-Sponsoring und Charity-Marketing als Zeichen einer gewissen Unruhe im EFZ
Neustrukturierung des Sektors Liegenschaften: Erarbeitung von Reglementen und Anstellung einer Liegenschaftenverwalterin zur Entlastung des Vorstands
1997111-Jahr-Jubiläum des Vereins Evangelischer Frauenbund Zürich mit einer Fachtagung zum Thema «Spannungsfeld Ehrenamt» am 11. November: «Ehrholder value – Profit für alle!» (Verfasserin Ursula Eggenberger-Hammel, efz-Vorstandsmitglied)
Erster Kontrakt zwischen dem Sozialdepartement der Stadt Zürich und dem EFZ für das Tagesheim und die Kinderkrippe Pilgerbrunnen
Eingliederung der zentralen Buchhaltung in die Räume der Geschäftsstelle EFZ
1996Jubiläumsfest «5 Jahre Brahmshof» am 24. August
1995«Auszeichnung für gutes Bauen» der Stadt Zürich für die Überbauung Brahmshof
Einrichtung sogenannter Servicewohnungen im Brahmshof: Wohnmodell für Schwerbehinderte als feste Einrichtung (Zusammenarbeit efz mit Pro Infirmis, Spitex und Gesundheitsamt der Stadt Zürich)
Erstes Kursangebot «Frauen treffen sich in der Oase» im Brahmshof
1994Aussenrenovation Kinderheim Pilgerbrunnen
Studie «Der Brahmshof – im Urteil seiner Bewohnerinnen und Bewohner» einer Soziologin aus Darmstadt (nach dreiwöchiger Wohnzeit im Brahmshof) mit positivem Resultat
Neue farbige Prospekte zur Berichterstattung über den EFZ, seine Werke und Arbeitszweige
1993Genehmigung neuer Statuten und Verabschiedung der Mitglieder des bisherigen «engeren Vereins»
Auflösung der Baukommission mit einer kleinen Feier im Brahmshof
1992Allgemein grosses Interesse von Öffentlichkeit und Medien für die Überbauung Brahmshof, Bezug der Atelier-Häuser, Gestaltung des Hofs, u.a. durch arbeitslose Jugendliche und Einweihungsfest für den Hof, Aufnahme der Tätigkeiten des Büro Brahmshof
1991Vom Projekt «Brahmsstrasse 1991» zur Überbauung Brahmshof: Festliche Einweihung am 24. August und Einzug der auserwählten Mieterinnen und Mieter – nach Sichtung von Hunderten von Bewerbungen in 13 Sitzungen – am 1. September
Mieterbestand Ende Jahr: Rund 170 Bewohnerinnen und Bewohner, 48 Jugendliche in 13 Wohnungen der Jugendwohnhilfe, 6 Personen in 4 Alterswohnungen, 7 körperlich eingeschränkte Menschen in 6 speziell eingerichteten Wohnungen, 8 psychisch behinderte Menschen in der Wohngruppe «Linde», 6 der subventionierten Familienwohnungen für allein erziehende Mütter und ihre Kinder vorgesehen
Einrichtung der Kinderkrippe Pilgerbrunnen im Brahmshof; Umzug von Beratungsstellen und Geschäftsstelle in den Brahmshof; Eröffnung «Bistro-Kafi Brahmshof»
Bildung einer Betriebskommission mit Vertreterinnen des Evangelischen Frauenbundes Zürich, Vertreter/innen der Bewohnerschaft und der Behörde (Subventionen)
1990Aufrichtefest der Siedlung Brahmshof (Siedlung «Brahmsstrasse 1991»), Erarbeitung einer «Siedlungsverfassung» als integrierter Bestandteil des Mietvertrages
Zusammenschluss zu einer «Interessengemeinschaft Frühbereich» aller Leiterinnen von privaten Krippen und Kleinkinderheimen, der Tagesmüttervereinigung und freien Kindergärten
1989Bewilligung des Baukredites von 32 Millionen Franken durch den sogenannten engeren Verein, Erteilung der Baubewilligung und Baubeginn
Auszeichnung des Bauprojektes im kantonalen Wettbewerb «Zürich morgen»
Übergabe der Schule für Kinder- und Wöchnerinnenpflege Pilgerbrunnen an die neue Trägerschaft Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK) an der Jahresversammlung
Ausweitung der Sozialberatungsstelle auf 100 Prozent
1988Jubiläumsjahresversammlung: 100 Jahre Evangelischer Frauenbund Zürich, im Kirchgemeindehaus Neumünster
Beschluss zur Ausführung des Projektes «Brahmsstrasse 1991» (spätere Überbauung Brahmshof) von Architekt Walter Fischer
Bildung der Baukommission mit Alice Kundert-Reithaar als Präsidentin, in Zusammenarbeit mit Jugendwohnhilfe, Mütterhilfe und Dargebotene Hand
180 Konsultationen in der Rechtsberatungsstelle, viele Fragen zu (neuen) Rechten und Pflichten nach Inkrafttreten des neuen Ehegesetzes
1987100-Jahr-Jubiläum des Evangelischen Frauenbundes Zürich EFZ und Herausgabe einer Festschrift «Gestern – heute – morgen aus der Sicht von Mitarbeiterinnen» mit einem Grusswort von Dr. Marga Bührig
Jubiläumsgottesdienst am 11. November im Fraumünster als Auftakt zum 100. Geburtstag
30-Jahr-Jubiläum der Rechtsberatungsstelle
Gründung des Treffpunktes «von Frauen – für Frauen» durch ehemalige Vorstandsfrauen
Projektwettbewerb für die Überbauung des Pilgerbrunnen-Areals an der Badenerstrasse 375 als Modell für mitmenschliches, zeitgemässes und zukunftgerichtetes Wohnen
1985Umbau Kinderheim Pilgerbrunnen: Platzangebot für 30 Heimkinder von der Geburt bis zu 7 Jahren, mit zwei räumlich getrennten Krippengruppen von zusammen 12 bis 15 Kindern
1984Formierung einer Planungsgruppe zur Überbauung des Pilgerbrunnen-Areals
1983Eröffnung der Kinderkrippe Pilgerbrunnen im bisherigen Wohnpavillon für Schwesternschülerinnen
1977Schliessung der Familienplanungsstelle mangels Nachfrage
1975Mitarbeit bei der Vorbereitung des Frauenkongresses in Bern (Kongresspräsidentin: Lili Nabholz-Haidegger, EFZ-Rechtsberaterin)
1974Eröffnung der Beratungsstelle für Familienplanung und Fragen der Sexualität
1972Bildung einer Kommission für Frauenbildungsarbeit
Umzug der Geschäftsstelle an die Brauerstrasse 60
1971Verzicht auf Weiterführung des «Ulmenhof» (u.a. wegen Unterbesetzung und Personalmangel) und Verkauf an den Kanton Zürich; seit 1972 eine Institution der stationären Suchttherapie
1970Einweihung des Schulpavillons auf dem Pilgerbrunnen-Areal
1967Bildung einer Planungskommission für eine Überbauung Pilgerbrunnen mit Schwesternhaus
1966Einweihung «Ulmenhof»
1964Übernahme der Organisation des Weltgebettages von der Zürcher Frauenzentrale
1963Eröffnung einer Schule für Kinderpflege im Pilgerbrunnen: Kurse von 1½ und später 2 Jahren für durchschnittlich 12 bis 15 Schülerinnen zur Pflege des gesunden Kindes und der gesunden Wöchnerin, mit halbjährigem Praktikum bei mehrfach behinderten
Kredit für Ulmenhof zu Um- und Neubau durch Volksentscheid
196275-Jahr-Jubiläum des Evangelischen Frauenbundes Zürich und Herausgabe einer Festschrift mit einem «Überblick über die Jahre 1887 – 1962 und auf die Entwicklung der verschiedenen Arbeitszweige»
1960Eröffnung einer Beratungsstelle für berufstätige Frauen und Anstellung einer ganztägigen Kraft für Fürsorge und Sekretariat (ermöglicht durch einen Beitrag der Zentralkirchenpflege der Stadt Zürich)
1958Mitwirkung an der zweiten Schweizerischen Ausstellung für Frauenarbeit «Saffa» (die erste 1928 in Bern)
1957Namensänderung von «Zürcher Frauenbund» in «Evangelischer Frauenbund Zürich» (zur Vermeidung von Verwechslungen)
Ausbau der Fürsorgestelle zu einer Rechtsberatung für Frauen
Abschluss eines Vertrages mit dem Regierungsrat des Kantons Zürich zur Anerkennung und Subventionierung des «Ulmenhof» als Arbeitserziehungsheim für Frauen
1956Übernahme des Frauenheims «Ulmenhof» in Ottenbach (bisher im Besitz des «Schweizerischen Evangelischen Verbandes Frauenhilfe») in einem Kauf-Schenkungsvertrag und Inangriffnahme der Umorganisation und Vorbereitung der Neubaupläne auf kantonalem Bode
1952Umwandlung des nicht mehr besetzten und nicht mehr den Anforderungen der Zeit entsprechenden Mädchenerziehungsheimes Pilgerbrunnen in ein Wohnheim für Töchter an der Badenerstrasse 375 und Beibehaltung des Namens Pilgerbrunnen ausschliesslich für das Säuglings- und Mütterheim
1950Ausdehnung der Lehrzeit in der Schule Pilgerbrunnen für Kinder- und Wochenpflege auf 3 Jahre mit Aussenstationen im Kinderspital, Frauenspital Basel, später Frauenklinik Zürich
1948Einweihung und Bezug des Neubaus mit Platz für 55 Kinder im Säuglingsheim, für weitere 16 Kinder mit ihren 16 Müttern im Mütterheim, für 12 bis 14 Lehrtöchter, 8 Angestellte und 8 Schwestern (Auszug Jahresbericht) und Anerkennung der Schule für Wochen- und Säuglingspflege (die erste evangelische Schule dieser Art) durch das Rote Kreuz
1947Erster Spatenstich zum Neubau des Säuglings- und Mütterheimes Pilgerbrunnen auf dem hinteren Teil des Landstücks, nach mehrjährigen Vorarbeiten, projektiert als Arbeitsbeschaffungsprojekt für die Nachkriegsjahre und ermöglicht durch den Verkauf von Land entlang der Badenerstrasse
1946Ausbau der Schwesternschule zur anerkannten Ausbildungsstätte durch den Schweizerischen Wochen-, Säuglings- und Kinderkrankenschwesternverband (mit zweijähriger Lehrzeit und Abschlussdiplom)
Mitarbeit am Schweizerischen Frauenkongress in Zürich und als Folge davon massgebliche Beteiligung an der Entstehung des «Evangelischen Frauenbundes der Schweiz» 1947 sowie inoffizielle Führung und Finanzierung der ersten Geschäftsstelle
1943Kurse für Mütterabend-Leiterinnen in Uerikon, später in Hirzel
1939Jährliche Zusammenkunft der Frauenabend-Leiterinnen in Zürich: «Referentinnenbörse»
Mitarbeit an der Landesausstellung «Landi»
193750-Jahr-Jubiläum des Zürcher Frauenbundes und Herausgabe einer Festschrift mit einem Rückblick von Pfr. N. Mousson-Rahn, Vizepräsidentin des Zürcher Frauenbundes, zu «seiner Entstehung und seiner Tätigkeit»
Umzug des Sekretariates an die Nüschelerstrasse 30
1934Renovation und Vergrösserung des Waschhauses im Mädchenasyl Pilgerbrunnen
1932Beteiligung des Frauenbundes an der Hilfsaktion für Arbeitslose und, in Zusammenarbeit mit dem «Verein Freundinnen junger Mädchen», Einrichtung einer Näh- und Wärmestube für erwerbslose Frauen und Mädchen
1930Teilnahme der Zöglinge aus dem Mädchenasyl Pilgerbrunnen an der öffentlichen Prüfung für Glätten (Bügeln) zur Erlangung des Diploms
Aufhebung der Maternité Pilgerbrunnen (nach Rückgang der Aufnahmegesuche infolge Entstehung von Mütterheimen in anderen Kantonen, durch Freiplätze in Frauenkliniken und Wöchnerinnenstuben in Bezirksspitälern bei gleichzeitiger Mehrung der Nachfragen um Aufnahme von ausserhalb der Anstalt geborenen Säuglingen) und Unterbringung von 45 bis 48 Säuglingen bis zum Alter von drei Jahren, auf Zuweisung aus der Frauenklinik, von der Amtsvormundschaft, durch Fürsorgeämter oder von privater Seite
Errichtung von sechs Plätzen für junge Töchter ab 18 Jahren zur praktischen Erlernung der Säuglings- und Kleinkinderpflege in einem Jahreskurs
1929Namensänderung des «Verbandes deutschschweizerischer Frauenvereine zur Hebung der Sittlichkeit» in «Schweizerischer Verband Frauenhilfe» (infolge des Wandels von der Kampfzeit der früheren Jahre hin zu vorwiegend bewahrender und aufbauender Arbeit) und neuer Name für den Frauenbund als dessen Sektion: «Zürcher Frauenbund, Sektion des Schweizerischen Verbandes Frauenhilfe»
1928Erweiterung des kleinen Tagraumes in der Maternité zum doppelten Raumgewinn, Erstellung einer Terrasse auf dem Anbau und Anschluss des kleinen Hauses an die Zentralheizung, Durchführung der Schwemmkanalisation und Einrichtung eines Spielplatzes
1927Erste der jährlichen Zusammenkünfte aller aktiven Sammlerinnen zu Gedankenaustausch, Information und Berichterstattung über die Arbeit
Teilnahme der Zürcherinnen als Teil des ganzen Verbandes Frauenhilfe an der der ersten «Schweizerischen Ausstellung für Frauenarbeit» Saffa in Bern
Im Mädchenasyl Pilgerbrunnen neben gewöhnlichen Schulstunden Einführung von Gymnastik- und Rhythmikstunden sowie Unterricht in Lebenskunde
1926Einglasung der nach Süden gerichteten Veranda in der Maternité zum Tag- und Nachtaufenthalt der Säuglinge
1923Ausbau der Vortragsabende für junge Mädchen zu eigentlichen Kursen (nach monatlichen Zusammenkünften, seit 1914)
1922Erstellen eines Boilers in der Maternité für das längst ersehnte Heisswasser für die Kinderbäder und sonstige Bedürfnisse statt wie bisher durch Kochen auf dem Herd
1918Mitfinanzierung eines Zufluchtshauses an der Winterthurerstrasse in Zürich
Gründung der «Frauenkolonie Ottenbach» (im alten Doktorhaus) durch den Verband deutschschweizerischer Frauenvereine zur Hebung der Sittlichkeit: für majorenne sittlich gefährdete oder schon entgleiste Frauen und Mädchen, die dort vor völligem moralischem Zusammenbruch geschützt und nach Möglichkeit wieder für ein rechtschaffenes und nutzbringendes Leben gewonnen werden
1917Gründung einer Fürsorgestelle für Gefährdete und Entgleiste (die erste dieser Art in der Schweiz) und Anstellung einer Fürsorgerin nach zwölf Jahren freiwilliger Fürsorgearbeit (z.B. für Spitalbesuche bei geschlechtskranken Mädchen)
1915Erste Vorstudien zur Gründung der seit 1918 bestehenden «Frauenkolonie Ottenbach», einem Verbandskind der «Schweizerischen Frauenhilfe»
1914Zusammenschluss des Frauenbundes mit 18 weiteren Vereinigungen zur «Frauenhilfe», aus der 1916 die «Frauenzentrale» hervorgeht
Auf Initiative der Präsidentin des Frauenbundes monatliche Abendvorträge für junge Töchter, Fabrikarbeiterinnen, Ladentöchter, Angestellte aller Art (mit jeweils zwischen 100 und 200 Zuhörerinnen), die den Gefahren des Grossstadtlebens ausgesetzt sind (bis 1923 aus den Vorträgen regelmässige Kurse wurden)
1913Errichtung eines eigenen Sekretariates an der Kirchgasse 17
Dachreparatur und Aufbau eines Dachstockes im Versorgungshaus
1909Anstellung einer Polizeiassistentin (die erste in der Stadt Zürich) dank massgeblicher Kostenbeteiligung durch den Frauenbund (bis zur definitiven Anstellung 1918
1908Vergrösserung des Mädchenerziehungsheims wegen grosser Nachfrage, Erstellung eines Dachaufbaus und Einbau eines Speisesaals mit einem Platzangebot für 24 Mädchen
1905Erweiterung des 1893 gegründeten, vom «Zürcher Frauenbund» und vom «Verein der Freundinnen junger Mädchen» subventionierten Sekretariates zu einer Zentralstelle der Sittlichkeitsvereine und des Nationalkomitees gegen den Mädchenhandel
Mitwirkung und namhafte Kostenbeteiligung des Zürcher Frauenbundes bei der Gründung eines Nachtasyls für obdachlose Frauen (die im Pilgerbrunnen keine Aufnahme mehr fanden) durch die Heilsarmee
Bildung eines Hilfskomitees aus Mitgliedern des Zürcher Frauenbundes, das geschlechtskranke Mädchen im Spital besuchte und ihnen mit Rat und Tat beistand
1901Gründung des «Verbandes deutschschweizerischer Frauenvereine zur Hebung der Sittlichkeit» (als Zusammenschluss aller Deutsch redenden Frauenvereine) und Gründung einer Sektion Winterthur
Aufnahme der Frauen- und Mütterabendarbeit: erste Mütterversammlung im Volkshaus Zürich zur Schulung und Aufklärung (Frauenbildung)
1897Erfolgreiche Volksabstimmung zur Schliessung der Bordelle nach langem Kampf und vielen Eingaben
Ausbau des temporären Asyls zum eigentlichen Mädchenerziehungsheim und Beginn der systematisch eingerichteten Kundenwäscherei in der neu erbauten Anstalt
1895Eintritt der ersten Schwester (aus dem Diakonissenhaus Riehen bei Basel) als Hausmutter im Mädchen-Asyl Pilgerbrunnen (dem späteren Mädchenerziehungsheim für schwer erziehbare Mädchen)
1894Erstellung eines Neubaus mit grossem Waschhaus und Glättezimmer als «Mädchenasyl Pilgerbrunnen» mit Platz für 14 Mädchen, aufgrund vieler Anfragen und Bitten
Eingabe an den hohen Bundesrat (von 365 schweizerischen Frauenvereinen unterzeichnet) zur Verfolgung von Kupplern und Mädchenhändlern
1893Eingabe an den Stadtrat zur Aufhebung der Lusthäuser
1892Eingabe an den hohen Regierungsrat gegen den Fortbestand der Bordelle
1890Eröffnung eines neu angebauten Versorgungshauses (die spätere und schweizweit erste Maternité) für 14 bis 16 ledige Mütter und 28 Kinder, Übernahme des Amtes der Hausmutter durch eine Diakonisse aus dem Diakonissenhaus in Riehen bei Basel
1889Kauf der Liegenschaft «zum Pilgerbrunnen» am Stadtrand von Zürich, umgeben von viel Land, und Eröffnung eines Zufluchtshauses «Vorasyl» (späteres «Mädchenerziehungsheim zum Pilgerbrunnen») mit 10 Betten zur Aufnahme von gefährdeten und entgleisten Mädchen
1888Erste Zusammenkunft im Haus der ersten Präsidentin Elise Rahn-Bärlocher und Festlegung von Grundsätzen und Statuten
1887Zusammenschluss von 16 Frauen, zum Teil Mitglieder verschiedener Wohltätigkeitsvereine, zur Gründung des «Zürcher Frauenbundes zur Hebung der Sittlichkeit» mit dem Ziel, die bisher staatlich geduldeten Stätten der Unzucht, die Bordelle, die Gassen- und Winkelprostitution sowie den Mädchenhandel abzuschaffen